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Während der Expedition haben wir gelegentlich per Satellitentelefon Kontakt mit unserer "Bodenstation" Karl "Kalle" Weidinger in Deutschland.

Primär dient diese Kommunikation der Übermittlung von Wetterbericht etc. Gegebenenfalls stellt Kalle nach der Kommunikation hier jeweils eine Kurzinformation online.

Es erfolgt keine kontinuierliche Live-Berichterstattung. Nur wenn zufällig Kommunikationskapazitäten frei sind, werden hier aktuelle Informationen veröffentlicht:

Donnerstag, 13. August 2009 22:30 Uhr

Mimi berichtete das letzte Mal √ľber das Satellitentelefon!

 

Das Team ist gegen 21 Uhr schon in der Petuniabucht angekommen. Dort traf man auf die ersten Menschen nach fast drei Wochen im Gelände. Dort ist eine polnische Forschungsstation. Es wird gerade gekocht und sie schauen den Robben zu, die im Wasser schwimmen.

Das Expeditonsteam brach Mittwoch auf und konnte ohne im Zwischenlager Station zu machen direkt in die Bucht zur√ľckkehren. Dabei gab es heute morgen den ersten Schneefall dieser Reise.

Dienstag abend hatte die letzte Klettertor noch mit Erfolg beendet werden können.

Samstag abend freuen sich unsere Jugendleiter auf eine Pizza. Der R√ľckflug wird spannend werden. Zwar wird in Longyearbyen geduscht, die Kleidung riecht aber wohl meilenweit gegen den Wind. Und die meisten haben auch nur ihre Bergstiefel dabei. Nicht auszudenken, wenn sie dann im Flieger die Schn√ľrsenkel √∂ffnen!

Damit haben wir das Ende der Expedition zu vermelden. Dank geb√ľhrt nun den Sponsoren, die zur Durchf√ľhrung beigetragen haben.

Besonders sei hier Ralf Dujmovits von Amical Alpin erw√§hnt, der das Iridium-Telefon zur Verf√ľgung stellte, auf das Claudia R√∂ger von Wetter-Kurse.de ihre Prognosen per SMS gesendet hat.

 

Dienstag 11. August 2009 21:30 Uhr

Mimi berichtete vom letzten Tag im Gletschercamp.

 

Die von Christian entdeckte Felstour wurde gestern geklettert. Ebenso wurde ein Couloir wiederholt.

Rebecca hat heute mit Manu und Uli eine neue Felsroute durchstiegen. Zur Zeit ist eine Seilschaft noch im Fels unterwegs.

Heute wurden in je einer Tour im Fels und im Eis Bilder gemacht. Damit r√ľhmt sich das eine Couloir das "meistbestiegenste" in Spitzbergen zu sein - mit einer Erstbesteigung und zwei Wiederholungen, allesamt durch Jugendleiter aus Baden-W√ľrttemberg.

Das Wetter war heute gigantisch. Jetzt tr√ľbt es gerade wieder etwas ein.

Morgen geht es zum Zwischenlager auf der Mor√§ne, von da dann zu Petuniabucht. Am Donnerstag meldete sich das Team noch einmal √ľber das Iridium-Telefon.

Sonntag 9. August 2009 22:30 Uhr

Mimi berichtete bei guter Verbindung aus dem Lager.

Erster Punkt war ein gro√ües Dankesch√∂n an den Wetterbericht von Claudia R√∂ger. Ihre Prognose hat immer gepasst, im Augenblick scheint es fr√ľher wieder gut zu werden als vorhergesagt.

Zweiter Punkt war ein Phantasieren √ľber das Willkommensmahl in Deutschland in einer Woche. Ohne Kartoffelp√ľ, Reis und Nudeln ....

Dann wurde √ľber die letzten Tage berichtet. Es ist k√§lter geworden, morgens ist es im Zelt 5¬įC. Dem ganzen Team geht es gut.

 

Sonntag 9. August:

Der Regen hat nachgelassen, es ist nur noch leichter Niesel.

Es konnten zwei Couloirs auf den Ramseifj√§llen geklettert werden. Eines davon war mit 80¬į das bisher steilste. Gesamth√∂he der Rinne ca. 300m. Bis zum Einstieg war es ca 1h vom Camp.

 

Samstag 8. August:

Ein Regentag im Zelt

 

Freitag 7. August:

Entgegen des letzten Telefonats konnte doch noch eine tolle Felslinie entdeckt werden. Am Ramseifj√§llen wurde eine von vermutlich f√ľnf L√§ngen begangen. Da aber die Kletterer mit Tourenstiefeln unterwegs waren, wurde nach der ersten L√§nge umgekehrt. Bis Dienstag hofft das Team auf ein Wetter, das diese Tour erm√∂glicht. Vermutlich geht sie bis in den VI. Grad.

Christian hat vermutlich noch eine weitere Linie erspäht.

 

Das Team wird bis Dienstag auf dem Gletscher bleiben und sich am Mittwoch zum Zwischenlager zur√ľckbegeben. Dann geht es in zwei Tagen zu Petuniabucht.

 

Donnerstag 6. August 2009, 23:00 Uhr

Mimi berichtete soeben von weiteren drei Couloirs, diesmal der steileren Art, bis zu 60¬į. Wie alle anderen Touren auch vermutlich alles Erstbegehungen.

Die Felstouren im Gebiet sind quasi abgehakt, der Rest ist zu lose.

Aber noch lockt eine steilere Eisrinne.

Das Team ruht sich gerade aus, der verschobene Tag/Nachtrhytmus und die vielen Touren lassen nach Entspannung lechzen.

Auf größerer Höhe (1200m) gibt es kräftezehrendes Fauleis. Daher sieht die Expedition z.B. von der Besteigung des Newtontoppen ab.

Die Wasserproben f√ľr das Institut f√ľr Hydrologie Freiburg sind alle genommen.

Das Wetter ist leicht umgeschlagen. Noch hat es keinen Niederschlag, es weht aber ein starker Wind. Das Lager liegt zeitweise im Nebel.

 

Das Team wird weiter an diesem Lagerplatz bleiben, nach der eint√§gigen Hammertour vom Schiff zum Lager plant man bereits jetzt einen gem√§chlicheren R√ľckweg.

Dienstag 4. August 2009, 19:10 Uhr

Mimi vermeldete am Telefon folgendes:

 

Sonntag gelang dem Team noch eine Erstbegehung im Fels, UIAA V.

Zudem konnte er mit Christoph neben dem angek√ľndigtem Couloir noch ein zweites klettern.

 

Montag gab es daraufhin f√ľr das Team einen Ruhetag.

 

Heute, Dienstag ist eine Gruppe von 6 Leuten am Hyneknausen unterwegs. Die restlichen 4 versuchen sich an einer Mixed Firnflanke am Laikfjället.

 

F√ľr GPS-Begeisterte die Koordinaten des augenblicklichen Lagers:

33UTM 0537526 8754279, Höhe ca. 350m.

 

Das Telefonat fand statt bei 33 UTM 0539260 8759534.

 

Das Wetter wird nun tendeziell schlechter, es wird sich zeigen, ob die Gruppe dann noch auf dem Gletscher bleibt.

Sonntag 2. August 2009, 22:20 Uhr

Mimi meldete sich aus dem Lager am Rottefjällen. Der Lagerplatz ist direkt auf dem Gletscher, die Zelte stehen also direkt auf dem Eis.

In den letzten drei Tagen sind dem Team drei Felstouren¬† bis zum Grad V und drei Couloirs mitder Steilheit zwischen 40 und 55¬į¬† gegl√ľckt. Er selber wollte sich dann nach dem Telefonat mit Christoph auf eine weitere Tour mac hen.

Das Wetter ist wie die Vorhersage von Claudia gesagt hat gut, bei Sonne geht auf der Expedition alles besser. Allerdings scheint das Wetter sich wieder zu ändern, vermutlcih aber erst zum kommenden Wochenende. aktuell sind gerade Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Die Stimmung ist gut, bis auf kleine Neidereien bei den Essensprotionen. Aber da ist Besserung in Sicht, denn ab morgen Montag wird es f√ľr alle statt einer halben Tafel eine ganze Tafel Schokolade pro Tag geben.

 

Donnerstag, 30. Juli 2009 22:30 Uhr

Erster Kontakt √ľbers Iridium in guter Empfangsqualit√§t. Mimi berichtete folgendes:

 

Montag 27. Juli

Das Schiff zur Petuniabukta verzögerte sich um einen Tag

 

Dienstag 28. Juli

Schiff zur Petuniabukta und anschlie√üender Gewaltmarsch direkt zum Camp Hochlandfratten. F√ľr alle eine sehr anstrengende Tour. Da wurde sogar der erste Telefonkontakt verpasst.

 

Mittwoch 29. Juli

Pausentag mit Erkundung des Furystacken

 

Donnerstag 30.Juli

Zu sieben Leuten wurde heute  das Camp vorverlagert. Drei Teilnehmer sind zur Tarantelle zum Klettern. Sie kommen  morgen in vorgezogenes Lager nach.

 

Aktuelle Position:

N78¬į49'771''

O16¬į35'595''

 

Das Wetter ist regnerisch, Temperatur 0¬įC, das Wasser gefriert auf dem Gletscher.

Ein Eisbär hat 8 kg Schokolade aus dem Depot gefressen.

 

Mimi vermittelte am Telefon eine positive Stimmung des gesamten Teams.

Sonntag, 26.07.

Im Museum gibt es auch Eisbären zu sehen. Wir hoffen das bleibt unser einziger!

Ort: Longyearbyen

Der Tag zur Eingew√∂hnung in Spitzbergen. Nach einer Nacht ohne Dunkelheit ging es am Vortag nach einigen Komplikationen mit unseren Paketen erst recht sp√§t ins Bett. Daf√ľr erwartete uns nach leichten Regenschauern am Morgen ein (bis jetzt) regenfreier Tag in Longyearbyen.

Mit Andreas Umbreit ging es zun√§chst ins Museum der Stadt, wo wir einige interessante Fakten √ľber Spitzbergen kennenlernten. So verdeutlichte er uns den Zusammenhang zwischen den lange dunklen Wintermonaten und den daraus resultierenden wenigen Tierarten an Land. Au√üerdem erz√§hlte er uns interessante geographische Details und Geschichten √ľber den Waalfang in Spitzbergen.

Unser erstes "typisches" Essen war eine Pizza im "Kroa" :-)

Gleich nachher geht's weiter zum Schießstand, wo wir unseren ersten Kontakt mit dem "Eisbärentöter" haben werden. Man darf gespannt sein...

Heute abend erwartet uns noch ein logistisches Meisterst√ľck, wir m√ľssen in bereits voll gepackte Rucks√§cke (im Flugzeug hatten sie im Schnitt 20kg) noch weitere 120kg hinzuladen, die wir mit der Post geschickt haben.

Morgen fr√ľh geht es um 10 Uhr aufs Schiff, dass uns in die Petunia-Bucht bringen wird. Von da aus stehen dann 2 Tage Fu√ümarsch auf dem Programm.

Dieser Beitrag wird wohl vorerst der letzte bleiben, den wir pers√∂nlich f√ľr euch verfassen, ab sofort √ľbernimmt Kalle die Berichterstattung, den wir √ľber Satelittentelefon √ľber weitere Aktionen informieren.

Ach ja - das Wetter: ist im Moment gar nicht so kalt (ca. 10 Grad) und vorher kam sogar die Sonne raus. Es sieht also alles ganz gut aus :-)

Samstag, 25.07.

Der Frankfurter Flughafen
Die Maschine nach Longyearbyen am Gate in Oslo

Ort: Frankfurt, Longyearbyen Zeltplatz

Um 10 Uhr trafen wir uns alle in Frankfurt am Flughafen. Nachdem 10 Leute erfolgreich eingecheckt hatten bestiegen wir den Flieger nach Oslo.

Dort mussten wir umsteigen und flogen weiter in Richtung Longyearbyen. Dort kamen wir nach einem kurzen Zwischenstopp in Tromsö um 20.15 Uhr an.

Wir haben erste Spitzbergische Frischluft geschnuppert!